Read all about Japan and cycling in this amazing cycling holiday destination. Words & photos by the lovely Judith Weibrecht….hope you are up to date with your German! Also check out more about our Japan Cycling Holiday - click here (in German too, with some beautiful photos!!)Radfahren Japan

Radfahren in Japan – ja geht das denn überhaupt? in der Frage steckt eines der Vorurteile über Japan, die sich in Europa besonders hartnäckig halten. Ja, es geht. Japan ist ein Land der Radfahrer, Japan hat ein ausgezeichnetes Radwegenetz und eine hervorragende Infrastruktur für Radreisende, und Japan bietet so viele einzigartige Landschaften, die eine Radtour zum großen Naturerlebnis machen. Die einsamen Landschaften von Kyushu, Skikoku, den japanischen Alpen oder Hokkaido bieten sich für ausgedehnte Radtouren an. Auch in vielen Großstädten lässt sich gut radeln, wenn man große Distanzen im Häusermeer und Abgase nicht scheut.

Radfahren in Japan – ja geht das denn überhaupt? in der Frage steckt eines der Vorurteile über Japan, die sich in Europa besonders hartnäckig halten. Ja, es geht. Japan ist ein Land der Radfahrer, Japan hat ein ausgezeichnetes Radwegenetz und eine hervorragende Infrastruktur für Radreisende, und Japan bietet so viele einzigartige Landschaften, die eine Radtour zum großen Naturerlebnis machen. Die einsamen Landschaften von Kyushu, Skikoku, den japanischen Alpen oder Hokkaido bieten sich für ausgedehnte Radtouren an. Auch in vielen Großstädten lässt sich gut radeln, wenn man große Distanzen im Häusermeer und Abgase nicht scheut.Deutsche Premiere: Shimanami - Japan mit den Rad

Englische und schweizer Radreise-Veranstalter haben das Land der aufgehenden Sonne bereits seit Jahren für sich entdeckt und bieten ausgedehnte mehrwöchige Rad-Reisen quer durch Japan an. Die gute Nachricht: Im kommenden Jahr wird auch der erste deutsche Reiseveranstalter eine Radreise durch Japan auflegen:

Der Siegburger Veranstalter Bexte Touristik wird im Frühjahr seine erste kombinierte Rad- und Kulturreise anbieten. Sie findet vom 7. bis 24. März 2010 statt und steht unter dem Titel: “Shimanami - Japan mit den Rad”.

Dieses Programm ist geplant: Neben der Fahrradreise durch ursprüngliche und schöne Gebiete Japans werden in Hiroshima, Himeji, Kyoto und Tokyo auch die kulturellen Highlights Japans besucht. Die Tour führt von Hiroshima bis nach Tokyo, über zwei der Hauptinseln Japans, Honshu und Shikoku, sowie diverse kleinere Inseln der Seto-Inlandsee.

Nach einem Kultur-Programm in Hiroshima (geplant sind ein Besuch des Friedensparks und ein Ausflug auf die Insel Miyajima) beginnt die eigentliche Radtour am Ausgangspunkt des Shimanami-Kaido in Onomichi. Shimanami-Kaido ist der Spitzname für die 1999 in Berieb genommene Nishi-Seto-Schnellstraße, die Onomichi auf der Insel Honshu mit Imabari auf der Insel Shikoku verbindet. Sie hat eine Länge von 60 Kilometern und führt über zehn Brücken und sechs Inseln der Seto-Inlandsee: Mukaijima, Innoshima, Ikuchijima, Omishima, Hakatajima und Oshima.

Das Besondere an dieser Strecke ist, dass jede der Brücken einen eigenen Radweg besitzt, so dass Radfahrer ungehindert vom Verkehr die Landschaft genießen können. Die Brücken haben allesamt unterschiedliche Formen und die Tatara-Brücke, ein Highlight der Strecke, ist mit 1,5 Kilometern Länge eine der größten Schrägseilbrücken der Welt.

Weiter geht es von Imabari (Endstation des Shimanami-Kaido auf Shikoku) über Niihama nach Kanonji, wo ein Fahrrad-Ruhetag eingeplant ist. Weitere Stationen sind Zentsuji und Kotohira, wo der berühmten „Konpira-san“ besichtigt wird. Dann geht es über Takamatsu und Shodo-Shima zurück zur Insel Honshu zum Schloss von Himeji, das zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.

Der vorletzte Halt findet in Kyoto statt, wo sich die Gruppe, nach einigen Erkundungsfahrten zu Tempeln und in das Arashiyama-Gebiet, von den Rädern verabschiedet, um mit dem Shinkansen nach Tokyo zu fahren. In der Hauptstadt verbringt sie die letzen beiden Tage.
 
Nähere Informationen: per Email von Bexte Touristik oder demnächst auf der Bexte Touristik-Website.

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Japan mit den Rad auf eigene Faust erkunden

Es gibt viele Formen, die mehr oder weniger entspannte Fortbewegung auf dem Zweirad zu genießen. Für den Einen ist der Ausflug am Sonntagnachmittag am Kaiserpalast oder am Meji-Schrein in Tokyo, oder die Tagestour zu den Sehenswürdigkeiten von Kyoto das Maß der Dinge, den anderen beglückt eine Zweitages-Tour über die Inseln der Inlandsee und der Dritte hat auch nach dem 16-Tages-Trip mit dem Radreiseveranstalter quer durch Japan noch nicht genug Kilometer in den Beinen. Radfreunde jedes Typs werden das Richtige für sich finden.

Für den Ausflügler: Immer sonntags kann er in Tokyo am Kaiserpalast ein Fahrrad mieten und auf einer festen Route fahren (Das „Palace Cycling Office“ liegt hinter dem Babasakimon Tor, nahe der Polizeistation, Infos unter Tel: 03-5572 6412). Auch in der Nähe des Meji-Schreins kann man sonntags Fahrräder mieten und auf einigen Wegen im Park des Meiji-Schreins radeln. (Jingu Gaien Cycling Center, nahe des Nihon Seinenkan Building, Infos unter Tel: 03-3405 8753).  

Für den Touren-Fahrer: Ein Beispiel für eine Überland-Radtour auf Honshu ist die wunderschöne, 15 Kilometer lange Strecke durch die Kibi-Ebene in der Nähe von Okayama. Sie fahren mit der „JR Kibi-Line” von Okayama nach Bizen Ichinomiya, mieten dort das Fahrrad und radeln bis Soja. Dort geben Sie am Bahnhof das Fahrrad wieder zurück und fahren mit dem Zug zurück nach Okayama.

Von allen Städten bietet sich vor allem Kyoto für den Touren-Fahrer an. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen in unterschiedlichen Stadtteilen, so dass man mehrere Tagestouren planen kann. Auch die Umgebung hat reizvolle Ausflugsziele zu bieten. Kyoto verfügt über ein dichtes Netz von ausgewiesenen Fahrradwegen, die so gut gekennzeichnet sind wie in Deutschland.

Für den Langstreckler: Eine besonders schöne Fahrradtour führt über die Inseln der Inlandsee von Imabari nördlich von Matsuyama auf Shikoku nach Onomichi auf Honshu über eine Strecke von circa 80 Kilometern. Von Insel zu Insel kommt man über die großen Brücken, auf den Inseln ist man auf kleinen Straßen unterwegs. Entlang der Strecke findet sich ein Netzwerk von Fahrradstationen und Unterkünften. Jede Brücke hat einen Geh- und Radweg, so dass sich immer wieder wunderschöne Ausblicke auf eine der reizvollsten Landschaften Japans ergeben. Diese Tour heißt Shimanami Kaido.

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Japan-Tipps für Radfahrer
* In Japan herrscht Linksverkehr. Die Umstellung fällt leichter, als man denkt. Aber aufgepasst: In Stress-Situationen verfällt auch der Radler gerne reflexartig in den eingeübten Rechtsfahr-Mechanismus.

* Die Straßen auf dem Land sind oft vergleichsweise eng, die Geschwindigkeiten dafür meist geringer und die Geduld der Fahrer größer als in Deutschland. Ein Rückspiegel am Fahrrad kann für Überlandfahrten hilfreich sein.

* Stellen Sie sich auf Steigungen, Abfahrten und viele Tunnels ein. Gute Bremsen und eine funktionierende Beleuchtung sind in bergigem Terrain besonders wichtig.

* Fahrräder mieten kann man an zahlreichen JR-Bahnhöfen. Sie kosten zwischen drei Euro pro Stunde und zehn Euro für einen Tag.

* Packen Sie nicht zuviel Gepäck auf Ihr Rad. Sie bekommen in Japan fast überall und zu jeder Zeit preiswertes Essen und Getränke.

* Fahren Sie nach Möglichkeit ein Standard-Fahrrad. Im Land von Shimano finden Sie Ersatzteile und Reparaturgelegenheiten auch in kleineren Orten.

* Reisen Sie bequem mit eigenem Equipment an. Japan Airlines transportiert Ihr Rad sicher nach Japan und zurück – im Rahmen des zulässigen Gesamtgewichts sogar kostenlos. Weitere Infos zum Fahrradtransport mit JAL gibt es hier zum Download.
Was man auf einem geführten 16-tägigen Radmarathon quer durch Honshu und Kyushu alles erleben kann, beschreibt die Journalistin Judith Weibrecht in einer Reisereportage, die auch hier online nachzulesen ist. Sie hat uns auch die Fotos auf dieser Seite zur Verfügung gestellt.

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